Digital Detox Challenge – Fazit

Ich bin wieder da! ­čÖé
Es ist Samstag, das bedeutet, ich „darf“ wieder meine Social Media Apps nutzen, soviel ich will.
Wie meine handy-freien Tage diese Woche so verlaufen sind und wie es mir dabei ging, erz├Ąhle ich euch jetzt…

Nachdem mein erster Tag teilweise ja echt hart war, weil ich immer wieder den Drang hatte, auf mein Smartphone zu gucken um┬áNachrichten zu checken, ging es an Tag 2 eigentlich genau so weiter. Ich muss aber sagen, dass ich Instagram am meisten vermisst habe. Ich liebe es einfach nach neuen Ideen zu st├Âbern, oder meine mit euch zu teilen. Gerade als ich neue Filofaxing-Goodies mit der Post bekommen habe, hatte ich einen richtiges Verlangen danach, euch die Sachen zu zeigen…
Auch Whatsapp hat mir gefehlt – jedoch von Tag zu Tag weniger.
Facebook und Twitter habe ich hingegen irgendwie ├╝berhaupt nicht vermisst.
Gegen Ende meiner „Digital Detox Challenge“┬áhabe ich tats├Ąchlich nur noch sehr selten an mein Smartphone gedacht – ich war also sozusagen entgiftet ­čśë

Ich bin in dieser Woche wirklich viel produktiver gewesen, als sonst! Da mich mein Handy nicht die ganze Zeit ablenken konnte, habe ich l├Ąnger und konzentrierter am St├╝ck arbeiten k├Ânnen und einen gro├čen Sprung in meinem Lernplan gemacht, sodass ich vom Stoff her jetzt ├╝ber eine Woche weiter bin, als ich eigentlich sein wollte/sollte. Das ist super, denn so┬ákann ich mir jetzt auch ohne schlechtes Gewissen mal die Zeit nehmen, zu basteln oder eben zu bloggen.

Was es mir gebracht hat, diese Woche mal nicht erreichbar zu sein?

Ich wei├č jetzt, dass sich einiges ├Ąndern wird bei mir:
Zum Beispiel m├Âchte ich konsequent zumindest den Flugzeugmodus an meinem Smartphone einstellen, wenn ich etwas f├╝r die Uni erledigen muss. Auch w├Ąhrend einer Vorlesung, werde ich mich nicht als erstes in das Uni-Wlan einloggen, sondern auch dort einfach mal nicht erreichbar sein.

Ich habe ├╝berlegt, mich von Facebook abzumelden, nur brauche ich manche Gruppen wirklich wegen Semesterinfos und auch die geliebten Filofax-Gruppen m├Âchte ich eigentlich nicht missen. Also bleibe ich zwar angemeldet, stelle aber zum Beispiel der Messenger aus und l├Âsche bzw. deabonniere auch einige meiner „Freunde“, die eigentlich keine sind.

WhatsApp Nachrichten werde ich zwar weiterhin lesen, aber nur sofort darauf reagieren, wenn es wirklich wichtig ist und ansonsten einfach abends, oder wenn ich gerade Pause mache, zur├╝ck schreiben.

Ich habe einfach richtig gemerkt, wie entspannt ich diese Woche war. Zwar kann ich nicht genau sagen, ob es daran lag, dass ich gef├╝hlt einfach mehr Zeit f├╝r mich hatte, oder ob ich einfach keinen permanenten „Druck“ mehr hatte, immer gleich auf jede Regung der Internetwelt zu reagieren.

Gerade jetzt, wenn die Adventszeit beginnt, in der man sich ja auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben besinnen sollte, kann ich so ein kleines Experiment nur empfehlen. ­čÖé

Trotzdem bin ich sehr froh, dass wir in einer Zeit leben, in der man schnell und einfach mal gucken kann, wann der n├Ąchste Bus f├Ąhrt, das Wetter oder die Angebote im Supermarkt checken kann und das immer und ├╝berall. Auch ist es wirklich angenehm┬ázu wissen, dass┬áman einer Freundin sofort bescheid geben┬ákann, wenn man sich mal ein wenig versp├Ątet, oder man die Sicherheit hat im Notfall schnell Hilfe erreichen zu k├Ânnen.

Man sollte das Handy aber auch einfach mal vergessen k├Ânnen und sich mehr mit dem wirklichen Leben besch├Ąftigen!

Alles Liebe, eure Kathi┬áÔÖą


PS: Ist euch schon mal aufgefallen, dass zum Beispiel Jugendliche lachen, wenn ein Freund stolpert und hinf├Ąllt, aber sie fast einen Nervenzusammenbruch bekommen, wenn sie ihr iPhone fallen lassen? Denkt mal dr├╝ber nach! ­čÖé

 

One comment

  1. Sophia says:

    Ach ich wusste gar nicht, dass sowas auch einen derart fancy Namen hat ­čśë
    Ich praktiziere eine abgespeckte Version jetzt seit etwa einem halben Jahr, weil ich da auf eine gr├Â├čere Pr├╝fung lernen musste und dauernd irgendjemand geschrieben hat und ich zu nichts kam.
    Seitdem habe ich mein Handy permanent auf lautlos, einfach weil mich das Vibrieren und Klingeln inzwischen so sehr nervt – man muss dann einfach sofort gucken, was es Neues gibt ­čśÇ
    Ich finds ja auch super, dass ich jederzeit was nachgucken kann und mal schnell noch jemandem schreiben, aber man sollte sich davon nichts zu sehr stressen lassen!

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